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„Die Keiser wechseln sich, die Staaten gehen nieder, und die Sprache und das Volk sind das jenige, was bleiben, so wird der eroberte Landteil wieder zurückgegeben, irgendwann seinem sprachlichen Kern und seinem Muttervolk zurückgegeben werden wird.“ - Stefan Nemanja
Stefan Nemanja (1113-1199) war der Grosse Gespan und Gründer „des bekannten Stammes Nemanjici“, der in Serbien über zweihundert Jahre geherrscht hat. In dieser Periode ist Serbien einen Weg von zerissenen Fürstentümern bis zum Kaisertum und dem mächtigsten Land auf dem Balkan übergegangen .
Stefan Nemanja, der grosse Gespan von Raska (Rascia), das sich im Zentrum von dem westlichen Balkan befindet, hat von 1166- 1196 geherrscht. In dieser Periode hatte er Kontrolle auf serbischen Nachbarländern, Zeta einschliessend 1186 und sie in das vereignigtes unabhängiges, mittelalerliches Serbien vereinigt. Es ist ihm gelungen, Ketzerei unter dem Volk dieser Zeit auszutreiben und christlichen Glauben (Orthodoxie) einzuführen.
Er machte sehr gute Bezihungen zu Byzaz, zu dem Kaiser Manojlo I Komnin und seinen Nachkommen.
Im Jahre 1186 hat Stefan Nemanja den ersten Handelsvetrag mit der Stadt Dubrovnik (Ragusa) unterschrieben. Er macht seinen ältesten Sohn Vukan Nemanjic zum Herrscher in den Provinzen Zeta und Duklja, was auch die Städte Bar (Antivari) und Kotor (Cattaro) eingeschlossen hat. Diese Gebiete sind heute ein Teil von dem heutzutagigen Montenegro.
Im Jahre 1196 hat er auf dem staatlichen Landtag in Ras auf den Thron zum Gunsten seines mittleren Sohnes Stefan Prvovencani verzichtet. Auf Thron verzichtet ging er ins Kloster Studenica, wo er Mönch wurde und Mönchsnamen Simeon genommen hatte, und dann ging er zu seinem jüngsten Sohn Rastko (Mönchsname Sava) auf den Sveta Gora (Halbinsel Athos), wo die beiden zusammen die Stiftung Hilandar aufgebaut haben.
Der grosse Gespan Stefan Nemanja, dessen Herrscherwort jeder bedingungslos zugehört hat und vor dem Völker und Keisern gezittert haben, Mönch Simeon geworden, diente den Mönchen von Sveta Gora mit dem vorbildlichem Beispiel der Ruhigkeit, Gute und des Glaubens.
Stefan Nemanja ist am 13. Februar (nach dem Julianischem), und am 26.Februar (nach dem Grigorianischen Kalendar) 1199 gestorben.
Er ruft den Sohn Sava, legt seine Hände auf ihn und segnet ihn sprechend:
„ Mein liebes Kind, das Licht von meinen Augen, Trost und Wächter von meinem Licht! Es ist die Zeit unseres Abschieds gekommen; Herr entlässt mich mit dem Frieden. Sei nicht traurig wegen des Abschiedes, mein Kind. Das ist das allgemeine Glas von allen und allem; hier verabschieden wir uns, aber wir werden uns dort, wo es keine Abschiede mehr gibt, wiedertreffen.“
Sava hat Simeons Reste ins Kloster Studenica übergetragen. Der Mönch Simeon wurde als Sveti Simon Mirotocivi kanonisiert.
Gründer des christlichen Serbiens von Nemanjici, Stefan Nemanja, hat seinen Nachkommen eine grosse Rede über die Sprache als untauschbare Bestimmung des serbischen Volks hintergelassen. Ein Teil von der Rede lautet:
„Bewahrt, mein liebes Kind, die Sprache wie das Land. Das Wort kann man wie eine Stadt verlieren, wie das Land, wie die Seele. Und was ist ein Volk, wenn es die Sprache, das Land, die Seele verliert?
Nehmt das Wort vom Fremden nie in euren Mund. Wenn du das Wort vom Fremden nimmst, wisse, dass du es nicht gewinnen hast, sondern du bist dich entfremdet. Es ist besser für dich, die grösste Stadt deines Landes zu verlieren, als das kleinste und unwichtigstes Wort deiner Sprache.
Länder und Staaten erobert man nicht nur mit dem Schwert und den Sprachen. Wisse, dass der Feind dich so erobert und unterworfen hat, wieviel Wörter er dir genommen hat und seine gegeben.
Das Volk, das seine Wörter verliert, hört auf, das Volk zu sein.
Es besteht die Krankheit, mein Kind, die die Sprache als die Seuche den Körper angreift. Ich merke mir solche Seuche und Quale der Sprache. Es passiert am meisten, wenn ein Volk das andere berührt, dort, wo sich die Sprache mit der Sprache anderes Volks rührt.“
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